08/2020
Herzlich Willkommen auf meiner Homepage. Hier gibt es ein paar Einblicke in meine Arbeit als Fernsehreporter. Meistens drehe ich für den Saarländischen Rundfunk in der Großregion Saarland-Lothringen-Luxemburg, ab und an aber auch für Das Erste im gesamten Bundesgebiet oder im Ausland.

Wenn ich nicht selber als Reporter vor der Kamera stehe, arbeite ich als Videojournalist, das heißt ich drehe und schneide meine Filme als Ein-Mann-Team selbst. Ein paar Arbeitsproben finden sich unter Filme, weitere in einer Filmographie in meinem Lebenslauf unter Über Mich.



  

Europas Jugend - Europas Zukunft?
Kurz vor der Europawahl bin ich mit Julia Lehmann für Das Erste quer durch den Kontinent gereist um herauszufinden, was Europas Jugend über die EU denkt. Von der Bildsprache her haben wir den Film etwas dynamischer und jünger gestaltet, als es sonst bei politischen Filmen üblich ist.
2019 Das Erste 45 min



Hilfe für Myanmar
Im Rahmen einer längeren Reise habe ich 2015 für den SR eine Reportage über ein deutsches Hilfsprojekt in Myanmar gedreht. Der Film begleitet eine deutsche Volunteer bei ihrem Einsatz in einer Schule im burmesischen Mandalay und zeigt, mit welchen Schwierigkeiten die Entwicklungshelfer zu kämpfen haben.
2015 SR Fernsehen 30 min



Vom Berg fürs Land - 60 Jahre SR
Wenn ein öffentlich-rechtlicher Sender einen runden Geburtstag feiert, gibt es dazu natürlich auch einen Film. Für dieses Feature habe ich sehr viel Zeit in unserem Fernseh-Archiv verbracht, dafür aber auch so manches interessante Fundstück aus der Geschichte des Senders ausgegraben.
2016 SR Fernsehen 45 min



Der Kantor und die Synagoge
Wie sieht der jüdische Alltag in Deutschland heute aus? Wie lebt die Synagogengemeinde Saar ihren Glauben? Das zeigt dieser halbstündige Film. Darin gibt Kantor Benjamin Chait Einblicke in eine Welt, die nur wenige Deutsche kennen. Selten sind vor allem Aufnahmen eines jüdischen Gottesdienstes, bei dem für gewöhnlich nicht gefilmt werden darf.
2014 SR Fernsehen 30 min



Mit altem Handwerk aus der Krise
Ein klassisches Magazinportrait über Frank Silvanus aus Saarlouis. Der Bäcker ist mit seinem Familienbetrieb in der dritten Generation pleite gegangen. Die Konkurrenz durch Großbäckereien und Discounter war einfach zu groß. Doch der Bäcker wollte sich nicht kleinkriegen lassen und hat einen Neustart gewagt. Nun backt er traditionell wie einst sein Opa und plötzlich läuft der Laden.
2018 SR Fernsehen 5 min



Beschäftigungstherapie - Coronade
Während des Lockdowns durch die Coronakrise habe ich gemeinsam mit einem Kollegen eine kleine Comedyserie fürs Netz entwickelt. Die Grundidee: Wir geben uns gegenseitig Aufgaben und filmen uns dabei, wie wir sie lösen. In dieser Ausgabe werde ich aufgefordert, Sport zu machen. Herausgekommen ist das große Sportfest der heimischen Disziplinen: die Coronade.
2020 SR Online 6 min




Long story short: Aufgewachsen bin ich in der niedersächsischen Gemeinde Großenkneten, dann Abi in Oldendburg, Zivildienst im Harz und Studium in Braunschweig und Toulouse (Medienwissenschaften, Medientechnik und Politik). An der Kunsthochschule hatte ich das erste Mal Kontakt mit Videokameras und Schnittrechnern.

Filmen war erst mein Hobby und wurde dann zum Beruf. Nach einem ersten Video-Job an der HBK und diversen Praktika (NDR, RTL, Ecomdedia) zog es mich für ein journalistisches Volontariat zur ARD. Seitdem drehe und schneide ich als Reporter vor allem Magazinbeiträge und Langformate fürs Fernsehen.


ARD-Dreh in Venedig Drohnenflug in Laos Tauchen in Thailand


Hobbies: Sport (Fußball, Laufen, Wintersport, Tauchen), Filmen und Reisen: Mit dem Rucksack durch fast alle Länder Südostasiens, aber auch nach Australien, Neuseesland, sowie nach Nord- und Mittelamerika. Ein paar kurze Eindrücke von diesen Reisen gibt es auf meinem YouTube-Kanal.

Das alles in tabellarischer Kurzform in meinem Lebenslauf.


 


Technisch bin ich komplett ausgestattet und habe mittlerweile so ziemlich alles, was man für Fernsehproduktionen braucht - ganz gleich ob es sich dabei um schnelle Reportagen oder um komplexe Settings mit mehreren Kameras und umfangreicher Beleuchtung handelt. Von wenigen Ausnahmen abgesehen greife ich eigentlich immer auf meine eigene Technik zurück.

Meine derzeigtige Hauptkamera ist die Lumix S1 von Panasonic (Bild links), eine spiegellose Systemkamera. In Kombination mit lichtstarken Objektiven erlaubt der große Chip im Vollformat eine Gestaltung mit gestaffelter Tiefenschärfe, wie man sie früher nur von teuren, szenischen Produktionen kannte. Meine Wechseloptiken decken den gesamten Brennweitenbereich ab, vom Ultra-Weitwinkel bis hin zum Teleobjektiv.


Als B- und C-Kamera verwende ich eine Panasonic GH5 und eine GH4, für Action-Aufnahmen zwei GoPros und für Vlog-Einstellungen eine Sony ZV-1. Hinzu kommt Peripherie wie Gimbal, Steadycam, Drohne, Slider, mehrere (Funk-)Mikrofone, Stative, Leuchten und eine faltbare Greenbox.

Als Ein-Mann-Team ist Mobilität sehr wichtig. Deswegen versuche ich mich in der Regel auf das notwendigste Equipment zu reduzieren. Meistens bin ich mit nur einem großen Rucksack unterwegs und habe dennoch Licht, Stativ, Steadycam und zwei bis drei Wechselobjektive dabei.

Ich schneide meine Filme mit Adobe Premiere Pro (Bild rechts) und Adobe After Effects, habe zuvor aber auch viele Jahre mit Final Cut Pro gearbeitet.




Die Arbeit als Videojournalist*in (VJ) gehört zu den anspruchvollsten Tätigkeitsfeldern im Fernsehen. Schließlich übernimmt er/sie den Job von gleich vier Personen (Autor*in, Kameramann/-frau, Tonmann/-frau, Cutter*in). Gerade beim Dreh ist Multitasking gefodert: Stimmt die Blende? Ist das Bild scharf und die Kadrierung okay? Klingt der Ton gut? Welche Einstellungen oder Aspekte fehlen noch? Gerade am Anfang kann das alles schnell überfordern. Helfen können da nur Routine und als Grundlade eine gute Ausbildung.


Seit acht Jahren bilde ich die Volontär*innen des Saarländischen Rundfunks zu Videojournalist*innen aus. Am Anfang des Projekte stehen die technischen Grundlagen: Wie funktioniert eine VJ-Kamera? Welche Parameter machen ein brauchbares Fernsehbild aus? Worauf muss man beim Einsatz von Mikrofonen, Stativen und Licht achten? In den folgenden Modulen geht es um Bildkomposition, Dreh- und Schnitttechniken um sicherzustellen, dass am Ende genügend gutes Material vorliegt, um daraus einen vollständigen Fernsehbeitrag zu schneiden. Am Ende der zweiwöchigen Projektphase stehen dann mehrere selbstgedrehte Beiträge. Nicht wenige davon wurden später wirklich im Fernsehen gesendet.

Mit In-House-Fortbildungen führe ich in unregelmäßigen Abständen auch erfahrene Kolleg*innen an das VJ-Handwerk heran und zeige ihnen, worauf man achten muss, um als Autor*in selber zu drehen und/oder zu schneiden.

Einen Artikel von mir über das Für und Wider der Arbeit als Videojournalist findet sich in der aktuellen Auflage des Lehrbuchs "Fernsehjournalismus" von Axel Buchholz und Katja Schupp (Hrsg.). Link zur Verlagsseite.



Impressum

Tobias Seeger
Rotenbergstr. 19
66111 Saarbrücken

Kontakt:

Telefon: 0175 - 206 38 33
E-Mail: tobias.seeger(at)gmail.com
Web: www.tobiasseeger.com

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